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Rückmeldungen von Mühlheim-Lesern
Eine Welt lebt durch ihre
Bewohner. Das ist auch im Mühlheim-Universum nicht anders.
Hier ein paar Nachrichten aus dem Freundeskreis derer,
die nicht in Mühlheim wohnen, dort aber oft und gern verweilen.
Hallo Manfred,
bin zurück aus Mühlheim. Habe den kleinen Ort und die
Jungs ungern verlassen. Alle Personen sind mir so lebendig in
Erinnerung, daß ich Jonny zum Abschied gerne übers
Haar gestrichen hätte, was er sicherlich hammerätzend
gefunden hätte. Seine Person ist mit so viel Farbe beschrieben,
daß es mir nach anfänglicher Verwunderung über
seine Ausdrucksweise, trotzdem ganz leicht fiel, ihm zu folgen.
Folgen durch das Buch, seine Sommerferien bis hin in eine andere
Welt. Dort angekommen war ich beruhigt, daß es keine Welt
ohne Kakao, Wolldecken und Bücher war. Elementare Dinge eben.
Jonny hatte trotzdem ziemlich schnell kapiert, daß in einer
Gutwelt nicht alles gut sein muß. Wo Menschen sind, sind
eben auch Probleme. Erziehungsseminare, Kolonien und Kirchenbesuche
sind grundsätzlich zu hinterfragen. Das Wichtigste war aber,
daß er die Angst erkannte. Etikinfektionen sind nur ein
Teil davon. Kann sich ein gutes Immunsystem infizieren?
War ein schöner kurzweiliger Aufenthalt in Mühlheim
und hoffe, dass nicht nur viele Jugendliche den Weg dorthin finden.
Auch Erwachsene sollten ab und zu einen Abstecher dorthin wagen,
um sich an Freundschaft, Coolsein und Freiheit erinnern. Denn
wenn wir Wahrscheinlichkeiten durch Möglichkeiten (lt. Waschzettel)
ersetzen, sehen wir zumindest die Tore, die wir hinter uns gelassen
haben. Ohne Wehmut (hätte ich bloß selbst!) sollten
wir daraus lernen. Denn die Möglichkeiten, die wir jeden
Tag aufs Neue haben, können unseren Lebensweg und den anderer
total verändern. Und diese Wahl der Möglichkeiten ist
ein Stück weit unsere Freiheit.
Folgende Dinge habe ich mir aus Mühlheim mitgebracht:
- nein nix aus Martins Kiosk
- offener sein für Möglichkeiten
- mich mal an meine verhaßte Teenagerzeit erinnern zwischen
Garagenmusik und Mopeds
- keine so nervige Mutter werden, wie die im Buch
- aus vergangenen Möglichkeiten lernen und neue Tore erkennen
- nie aufgeben, dass nächste Tor wird kommen
- so unwichtig wir auch sein mögen, wir sind Teil unserer
Dimension und hinterlassen Spuren
Wann krieg ich Band II?
Ganz liebe Grüße
Silvia
Von M. Bacher "2dabei" - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Das geheime Tor der alten Mühle
(Taschenbuch)
Es ist Jahre her, dass mich ein Buch so gefesselt hat, wie dieses.
Man legt es erst wieder weg, wenn man es durchgelesen hat und
es ist spannend bis zur letzten Seite. Der Roman für jung
bis alt, lässt einen selbst in alten Zeiten schwelgen, macht
Lust auf Abenteuer und auf's Weiterlesen des Folgebandes.
Eine schöne Idee: man findet auf der letzten Seite einen
Bastelbogen um die "alte Mühle" nachbauen zu können.
Das Buch kann ich bestens weiterempfehlen, doch vorsicht es macht
"lese-süchtig"
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Hallo!
Dieses Buch ist ein Geheimtipp für Jugendliche und jung gebliebene
Erwachsene gleichermaßen, mit der einzigen "Gefahr",
dass man es erst wieder aus der Hand legt, wenn es durchgelesen
ist!
Wer gern in andere, fantastische Welten eintaucht, z.B. die Stimmung
eines kreativen Bandübungsraumes geniessen kann, durchaus
informative Passagen schätzt und Spannung liebt,- der sei
auf die Geschichte in der flirrenden Sommerhitze des nur auf den
ersten Blick unscheinbaren Dörfchens Mühlheim hingewiesen!
Ein Kunde
Lieber Manfred,
Ich bin jetzt immerhin beim zweiten Buch angelangt. An meinem
Schneckenlesetempo merkst du, dass ich überhaupt keine große
Leseratte bin. Hörbücher funktionieren bei mir besser,
weil ich eh schon den ganzen Tag mit den Augen "arbeite".
Dennoch: Ich bin immer noch "dabei", täglich ein-zwei
Seiten und das spricht doch klar für deine Story!
Es gefällt mir sehr, wie du Szenen präzise, aber nicht
überladen beschreibst. Du bist ein guter Beobachter.
Wie liebevoll du recherchiert und diese phantastische Welt untermauert
hast (mit Karten, Sprachen, Musik, Wortschöpfungen usw....)
erinnert mich ein wenig an den kleinen Hobbit. Respekt, wirklich
sehr kreativ!
Witzig, aber eben auch realistisch, ist die hammerkrasse"
Mundart der Jugendlichen. Besonders als Musiker kann man sich
hier gut in dem einen oder anderen Charakter und in mancher Situation
wiederfinden und fühlt sich irgendwie gleich ein bisschen
zu Hause.
Die Geschichten sind nicht nur für junge Leute und Musiker
interessant; die unterschiedlichen, gut recherchierten Charaktere
sorgen stets für "Leben" in der Bude; ich mag die
Atmosphäre beim Lesen.
Ich danke dir für all die neuen Bilder in meinem Kopf; die
Jungs von Mühlheim werden mich auch weiter spannend unterhalten.
Viele Grüße und alles Gute nach NF, bleib' senkrecht,
Tom
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